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Gynoii Smart Baby Monitor

Gynoii Smart Baby Monitor (2)

Gynoii Smart Baby Monitor – Lieferumfang

Vor einiger Zeit bekam ich eine Anfrage aus den USA, ob ich nicht Lust hätte den Gynoii Smart Baby Monitor zu testen. Mein Mann verdrehte die Augen und meinte wie viele Babyphone wir denn noch benötigen würden, da wir zu dem Zeitpunkt bereits zwei gleichzeitig benutzen. Trotzdem sagte ich Gynoii zu die Kamera zu testen, denn irgendwie mag ich solche technischen Sachen einfach zu gerne ausprobieren. Und nach einer gewissen Zeit und einigen E-Mails hin und her hatte ich das gute Stück in Händen. Der Lieferumfang umfasst die Kamera selber, eine Halterung samt Schrauben und Dübeln zur Wandmontage, eine Stromversorgung, einen Quick Installation Guide in Papierform und eine zweite Klemm-Halterung um die Kamera zum Beispiel am Rand des Babybetts ohne Schrauben zu befestigen.

Einfache Installation und Montage

Dank der mitgelieferten Klemm- Halterung braucht man bei dieser Kamera nichts in die Wand bohren oder ans Bett zu schrauben. Das ist mir wirklich sehr positiv aufgefallen. Um die Klemm-Halterung zu benutzten musste ich lediglich den Fuß abschrauben und die Kamera auf die Spitze des beweglichen Arms der Halterung aufschrauben. Dies ging einfach von Hand ohne jegliches Werkzeug. Jetzt nur noch den Stecker einstecken und mit der Steckdose verbinden und die mechanische Montage war schnell und unkompliziert beendet. Um die Bilder oder die Geräusche die die Kamera aufnimmt auch empfangen zu können benötigt man als Gegenpart ein Smartphone samt Gynoii App. Diese App bekommt man in allen gängigen Stores kostenfrei zur Verfügung gestellt. Ich habe mir die App also heruntergeladen und installiert. Dann musste ich nur noch ein Benutzerkonto anlegen und ein Passwort vergeben. Das war auch noch recht einfach, doch dann kam der erste Rückschlag. Da wir viele WLAN-fähige Geräte haben, haben wir irgendwann ein sehr langes (64 Zeichen) und kompliziertes (große und kleine Buchstaben gemischt mit Zahlen) WLAN Passwort festgelegt. Dafür war die Gynoii Kamera aber leider nicht ausgelegt. Dies begriff ich allerdings erst nach dem ich die 64 Zeichen dreimal vergeblich eingegeben hatte und schon recht ungeduldig wurde. Eine Nachfrage bei Gynoii brachte schnell Gewissheit, dass die App tatsächlich nicht für so viele Zeichen bei einem WLAN Passwort geeignet ist. Um den Test dennoch durchzuführen habe ich schließlich einen Gastzugang auf unserem WLAN Router eingerichtet und damit klappte die Verbindung mit dem Gynoii Smart Baby Monitor sofort. Man muss dann nur noch einen QR Code auf der Rückseite der Kamera einlesen und schwups ist man verbunden.

Die Produktdetails im Überblick:

  • Internetverbindung ( 3G / 4G / Wi-Fi) wird benötigt.
  • Infrarot-Nachtsichtmodus
  • Bewegungs- und Geräuschalarm
  • Zeitraffervideo
  • Direktes teilen in Sozialen Netzwerken möglich
  • Nur-Audio-Modus
  • Schlaflieder
  • Gegensprechfunktion
  • Anzeige auf Smartphone oder Tablet
  • Schnappschüsse und Videoaufzeichnung
  • autorisierten Gastkonten
  • Kostenlose iOS und Android- App ohne monatliche Grundgebühr .

Fazit


Nachdem ich das Philips SCD860/26 uGrow Smart-Babyphone vor ein paar Monaten testen dürfte hatte ich für diesen Test ein gutes Vergleichsobjekt zur Hand. Allerdings musste ich dafür auch den enormen Preisunterschied im Hinterkopf behalten. Denn der Smart Baby Monitor von Gynoii kostet knapp € 90 und des Geräts von Philips schlägt mit über € 200 zu Buche. Daher ist der Vergleich vielleicht nicht ganz gerecht. Ich möchte die Pros und Cons des Gerätes kurz aufzählen, so bekommt man einen schnellen Überblick, ob es das richtige Gerät für einen ist.

Pro

  • günstiger Preis
  • schnelle Montage & Installation der Kamera
  • einfache Installation der App und Anlegen des Benutzerkontos
  • Bedienung über die App ist intuitiv
  • Gastkonten für Verwandte und Bekannte möglich
  • Gestochenscharfe Bilder bei Tag und bei Nacht
  • Verschiedene Viedeoqualitäten wählbar je nach vorhandener Breitband Stärke
  • LED Lichter der Kamera sind über die App abschaltbar, somit ist es nicht so hell im Kinderzimmer

Contra:

  • WLAN Schlüssel darf nicht 64 Zeichen lang sein, somit nicht die höchste Sicherheit gewährleistet
  • Langsamer Verbindungsaufbau, die App lädt sehr lange, auch wenn man sich im gleichen Raum wie Router und Kamera befindet und die WLAN Stärke vollständig gegeben ist
  • kein Ausschalter, daher muss man jedes Mal den Stecker ziehen und dann dauert es etwas bis die Kamera wieder Startbereit ist, wenn man den Stecker wieder eingesteckt hat. Das ist ärgerlich zumal nicht alle Steckdosen gut erreichbar sind. Zudem muss man auch manche Einstellungen dann jedes Mal wiederholen z. B. die LED Lichter ausschalten.

Der günstige Preis kann meiner Meinung nach die drei negativen Punkte nicht vollkommen wett machen. Wegen des günstigen Preises ziehe jedoch nur einen Punkt bei meiner Bewertung ab.

Meine Wertung: 4 Stars (4 / 5)

Vor einiger Zeit bekam ich eine Anfrage aus den USA, ob ich nicht Lust hätte den Gynoii Smart Baby Monitor zu testen. Mein Mann verdrehte die Augen und meinte wie viele Babyphone wir denn noch benötigen würden, da wir zu dem Zeitpunkt bereits zwei gleichzeitig benutzen. Trotzdem sagte ich Gynoii zu die Kamera zu testen, denn irgendwie mag ich solche technischen Sachen einfach zu gerne ausprobieren. Und nach einer gewissen Zeit und einigen E-Mails hin und her hatte ich das gute Stück in Händen. Der Lieferumfang umfasst die Kamera selber, eine…

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