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Performance Pro Mixer von Russell Hobbs

Performance Pro Standmixer von Russell Hobbs (3)

Erste Versuche mit dem Performance Pro von Russell Hobbs

Seit geraumer Zeit sind Smoothies aus den Läden, den Fernsehkochsendungen und den Rezeptbüchern und Websites nicht mehr wegzudenken. Auch mein Mann hatte Interesse grüne Smoothies mal zu probieren. Aber uns fehlte bisher das passende Gerät dazu. Denn man braucht ja einen starken Mixer, der Eis, Obst, Gemüse und mehr richtig klein bekommt. Auch dieses Gerät habe ich netterweise zur Verfügung gestellt bekommen von der Website Lecker Scouts. Am Ende des Tests kann man sich entscheiden, ob man das Gerät behalten möchte, dann muss man € 55 dafür bezahlen oder ob man nicht zufrieden war und das Gerät wieder zurückschicken möchte. Das Paket war erstmal sehr groß und stand einige Zeit bei uns herum, da wir erstmal Platz in der Küche schaffen mussten. Denn klein ist das Gerät nicht gerade. Besonders das Unterteil, in dem der Motor verbaut ist, ist recht klobig und wiegt eine ganze Menge. Russell Hobbs ist eine Firma die ich vor diesem Test überhaupt nicht auf der Rechnung hatte. Deshalb habe ich mich erstmal schlau gemacht was das überhaupt für eine Firma ist. Laut Wikipedia ist der Mutterkonzern Spectrum Brands ein Amerikanisches Unternehmen mit Sitz in Wisconsin. Sie stellt unter anderem Batterien der bekannten Marke VATAR, Rasierapparate der Marke Remington und eben Haushaltselektrokleingeräte der Marke Russell Hobbs her.

Viel Power und manchmal etwas Schluckauf

Im Lieferumfang des Pakets war wie auf dem Bild zu sehen ist der Motorblock, der Mixbehälter samt Schneidwerkezug, ein Deckel inklusive abnehmbarem Deckel für ein Einfüllloch, so wie eine Beschreibung und ein Rezeptbüchlein. Der erste Eindruck war wegen des Behälters aus Plastik eher negativ. Er hatte zudem den intensiven Geruch nach neuem Plastik. Diesen habe ich erstmal mit Seifenwasser entfernt. Zugegeben, durch einen Glasbehälter wäre das ganze Gerät noch schwerer geworden und damit sehr unhandlich, aber irgendwie hatte ich mir das Gerät so nicht vorgestellt. Aber davon haben wir uns selbstverständlich nicht abschrecken lassen.

Nach der Lektüre der Bedienungsanleitung haben wir uns das Rezeptheft geschnappt und uns ein paar Smoothies ausgesucht die wir gemeinsam probieren wollten. Alle gewünschten Zutaten auf den Einkaufszettel geschrieben und ab zum Supermarkt. Neben einem grünen, stand auch ein ganz normaler Smoothie auf der Wunschliste. Hierfür haben wir drei Eiswürfel, eine Banane, eine Birne und einen Apfel mit 150 Milliliter Wasser in den Performance Pro gegeben, eingeschaltet und dann erst auf Automatik und als zweites auf die Taste Smoothie gedrückt. Der Russell Hobbs Performance Pro legte los wie die Feuerwehr, wurde laut und leise, der Motor lief schnell und dann wieder langsamer, allerdings passierte mit den hinein gegebenen Früchten recht wenig. Daraufhin habe ich das Gerät ausgeschaltet und den Stecker gezogen. Den Deckel entfernt und mit einem Holzkochlöffel die Obststücke etwas tiefer gedrückt. Dann startete der zweite Versuch. Nun wieder die gleiche Prozedur, einschalten, Automatik und Smoothie Taste drücken. Diesmal lief alles glatt und die Früchte wurden gemeinsam mit den Eiswürfeln und dem Wasser zu einem gleichmäßigen Püree passiert. Für die nächsten Versuche haben wir mehr Wasser hinzugefügt um den Schluckauf und das Nachstochern mit dem Kochlöffel zu verhindern. Es funktioniert auch bisher sehr gut und neben normalen Smoothies haben wir auch schon grüne Smoothies mit Baby-Spinat und einfach etwas Milch, Vanilleeis und Erdbeeren zu einem leckeren Milkshake gemixt. Aber auch Das Frühstücksmüsli haben wir mal in den Performance Pro getan und statt zu löffeln eben selbiges mit dem Strohhalm zu uns genommen. Dafür haben wir Joghurt, Haferflocken, Banane und Milch gemixt und erhielten eine richtig schöne, sehr fein pürierte Masse. Lediglich bei einem Versuch Ingwer in einen Smoothie mit einzubauen ist auch der Performance Pro an seine Grenzen gestoßen, denn die Fäden des Ingwers waren nicht zerkleinert worden. Der Geschmack war aber auch nicht so berauschend, wie wir es uns vorgestellt hatten, daher landete bedauerlicherweise alles auf dem Müll. Für die Zerkleinerung haben wir generell sowohl das manuelle, als auch das Automatik Programm getestet und sind mit beiden sehr gut klar gekommen. Wobei ich die Automatikprogramme bevorzuge, da man sich um nichts mehr kümmern muss.

Performance Pro Standmixer von Russell Hobbs (5)

Erdbeere-Banane-Apfel Smoothie

Nach jedem leckeren Essen steht ja bekanntlich das Aufräumen der Küche und das Abwaschen des Geschirrs an. So also auch beim Russel Hobbs Performance Pro. Eigentlich könnte der Plastikbehälter so wie der Deckel in die Geschirrspülmaschine. Doch der Behälter hat ein Fassungsvermögen von 1,8 Litern und ist damit eindeutig zu hoch für unsere Spülmaschine und vermutlich auch für die meisten anderen. Denn stellt man den Behälter kopfüber in den unteren Korb der Spülmaschine, so kann sich der Dreharm nicht mehr ordentlich drehen. Somit landete also nur der Deckel im oberen Korb der Spülmaschine und der Behälter wurde von Hand gespült. Das geht aber auch recht schnell und einfach. Denn meistens muss man nur Wasser über die Ränder laufen lassen und dann noch mit etwas Spülmittel, Wasser und einer Bürste nacharbeiten. Dann habe ich ihn kopfüber auf ein Küchentuch gestellt und über Nacht trocknen lassen. Und schon war er am nächsten Morgen wieder voll einsatzbereit. Der Motorblock hat bisher nur Wassertropfen abbekommen und musste daher nach seinem Einsatz nur mit einem Geschirrhandtuch trocken gerubbelt werden.

Fazit zu Performance Pro Standmixer von Russell Hobbs

Im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden mit dem Mixer von Russell Hobbs. Die Marke habe ich durch den Performance Pro sehr gut kennengelernt und bin von der Power die der Motorblock von sich gibt wirklich schwer beeindruckt. Auch wenn wir anfangs vermutlich zu wenig Flüssigkeit in den Behälter gegeben haben, so hat er doch versucht und auch nicht aufgegeben. Erst mein Eingreifen mit Kochlöffel und mehr Flüssigkeit brachte Gott sein Dank die Lösung. Bei den nächsten Versuchen lief es ganz ohne Schluckauf  und bisher ist der Performance Pro auch noch an keiner Aufgabe gescheitert. Sehr praktisch finde ich auch, dass man selber auswählen möchte, ob man ein Automatik Programm nutzen möchte, oder ob man auf seine eigene Erfahrung setzt und manuell die Schalter bedient. Sicherlich haben wir noch nicht alle kleinen Finessen des Russell Hobbs Performance Pro im Detail kennengelernt, aber unser Eindruck ist bisher sehr positiv. Auch wenn mein Mann nach dem ersten gescheiterten Versuch sagte: „Den schicken wir wohl zurück, oder?“. Daraus ist mittlerweile ein „Den behalten wir!“ geworden, denn besonders mein Mann hat die leckeren Smoothies, grünen Smoothies und Milchshakes sehr zu schätzen gelernt in den letzten Wochen. Ob ich ihn allerdings für die UVP von € 199 gekauft hätte glaube ich tatsächlich nicht. Aber man bekommt ein super Gerät für sein Geld. Vermutlich hätte ich für das Geld zu einem All-in-One Gerät tendiert, mit dem man auch Rühren und Schneiden kann. Für meine Bewertung ziehe ich nur einen halben Punkt dafür ab, dass der Behälter aus Plastik und nicht aus lebensmittelfreundlicherem Glas ist.

Meine Wertung: 4.5 Stars (4,5 / 5)

Seit geraumer Zeit sind Smoothies aus den Läden, den Fernsehkochsendungen und den Rezeptbüchern und Websites nicht mehr wegzudenken. Auch mein Mann hatte Interesse grüne Smoothies mal zu probieren. Aber uns fehlte bisher das passende Gerät dazu. Denn man braucht ja einen starken Mixer, der Eis, Obst, Gemüse und mehr richtig klein bekommt. Auch dieses Gerät habe ich netterweise zur Verfügung gestellt bekommen von der Website Lecker Scouts. Am Ende des Tests kann man sich entscheiden, ob man das Gerät behalten möchte, dann muss man € 55 dafür…

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